Ende des Niedrigzinses

Die Corona-Pandemie hat ihre Spuren in der Wirtschaft hinterlassen, gestörte Lieferketten und Warenknappheit haben die Preise in die Höhe getrieben. Der Ukraine Konflikt, der besonders im Energiesektor zu einer Preisexplosion geführt hat, verstärkte diese Tendenz noch weiter. Die Inflationsrate in der Eurozone erreichte im März 2022 mit 7,3 % ein historisches Rekordhoch seit Einführung des Euros. Die EZB gerät zunehmend unter Druck die Zinswende einzuleiten, besonders nachdem aus den kürzlich veröffentlichten Protokollen des Offenmarktausschusses FOMC der US-Notenbank eine aggressive geplante Zinspolitik hervorgeht.

Experten prognostizieren bereits ab diesem Sommer das Ende der milliardenschweren Anleihenkäufe, was als eine Vorstufe einer Zinswende gesehen werden kann. 

Dies hat sich bereits in der Praxis bemerkbar gemacht. Kreditzinsen der Förderbank KFW haben sich seit Januar bereits verdoppelt. In der Geldpolitik steht eine ungewisse Zukunft bevor.

Was sollten Sie jetzt tun?

Sorgen Sie rechtzeitig vor und sichern Sie Liquidität. Überprüfen Sie die Zinsbindungen der laufenden Darlehen und überlegen Sie diese, wenn möglich rechtzeitig, zu den noch günstigen Kreditzinsen zu prolongieren. Besonders im Bereich von variablen Zinssätzen, die an den 3-Monats-EURIBOR gekoppelt sind, sollten Sie Möglichkeiten zur Umschuldung in Betracht ziehen. Für eine Analyse Ihrer Finanzierungs- und Sicherheitensituation sowie für Fragen wenden Sie sich an das Team der RWT Unternehmensberatung.

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