Erfolgreiches Recruiting - Erneute Umfrage der RWT Personalberatung

Aktuell einzige Umfrage zum Thema „Recruiting heute und 2020“ beim Mittelstand Baden-Württembergs schließt bereits zum dritten Mal die Datenlücke.

Der zunehmende Fachkräftemangel beschäftigt Unternehmen, Wirtschaftsverbände und die Politik, enthält er doch ein akutes wirtschaftliches Risiko, vor allem für den innovativen Mittelstand im Land der Dichter und Denker. Um die Unternehmen auch zukünftig tatkräftig mit kreativen Ideen und Lösungen zu unterstützen, initiierte die RWT Personalberatung GmbH die Umfrage „Recruiting heute und 2020“ nun bereits zum dritten Mal. 180 mittelständische Unternehmen aus Baden-Württemberg beteiligten sich an der Umfrage. Im April konnten nun die Ergebnisse präsentiert werden.

 

Überraschendes

„Bemerkenswert ist, dass die Suche nach einem Azubi im technischen Bereich schwieriger eingestuft wird als die Suche nach kaufmännischen Fach- und Führungskräften. Diese Einschätzung der Unternehmen macht deutlich, dass sich die Situation vor allem im technischen Bereich bis 2020 weiter zuspitzen wird“, erklärt Bettina Lutz, Geschäftsführerin der RWT Personalberatung.

Mit dieser speziellen Umfrage prüft die RWT Personalberatung, inwieweit die in vielen Projekten und Kontakten gewonnenen Einschätzungen und Erfahrungen auch für mittelständische Unternehmen in Baden-Württemberg repräsentativ sind. „Für eine optimale Personalberatung ist es einfach unumgänglich, immer einen Wissensschritt voraus zu sein“, so Lutz.

Im Jahr 2016 hatten 41 Prozent der Befragten Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung im technischen Ausbildungsbereich. 2017 stieg die Zahl bereits auf 46 Prozent. Zudem gaben 81 Prozent der Unternehmen an, dass es unglaublich schwer ist, technische Fachkräfte zu finden. Dieser Engpass wird sich in den nächsten Jahren weiter verstärken. Durch die sinkenden Zahlen im Ausbildungsbereich rücken automatisch weniger Fachkräfte nach. Stellt man diese Fakten ins Verhältnis mit den Renteneintritten, klafft die Lücke noch weiter auf. Das unterstreichen auch die aktuellen Umfrageergebnisse: 70 Prozent der Unternehmen befürchten eine weitere Zuspitzung, und zwar im technischen Bereich.

 

Mitarbeiterfindung – Mitarbeiterbindung

Über eine Bewerberschlange vor der Türe können sich nur noch sehr wenige Unternehmen freuen und die scheinen bislang schon vieles richtig gemacht zu haben. Der Maßnahmenkatalog gegen den Fachkräftemangel beginnt bei der Ausbildung im eigenen Unternehmen und setzt sich in Modellen zur Mitarbeiterbindung sowie dem Aufbau eines Bewerberpools inklusive aktiver Kontaktpflege fort. Das Ziel ist der Aufbau einer starken Arbeitgebermarke. „Es geht darum, ein in jeglicher Hinsicht attraktiver Arbeitgeber zu werden und gegenüber den Mitbewerbern das reizvollere Portfolio zu bieten“, erklärt Lutz. Bei einer Arbeitslosenquote von derzeit 3,3 Prozent* ist das Ziel der Bewerber nicht mehr einen Job zu finden, sondern einen besseren Job zu finden. Über 70 Prozent der befragten Unternehmen glauben, dass die Suchaktivitäten in Xing und LinkedIn weiter zunehmen. 8 von 10 Umfrageteilnehmern sind aber auch der Meinung, dass eine Ansprache über diese Netzwerke sehr zeitaufwendig ist. 82 Prozent haben kein oder kein ausreichendes Budget für diese Aktivität. Somit nutzten auch lediglich 15 Prozent der Befragten dieses Active Sourcing, was zeigt, dass hier sehr viel Potenzial zur Mitarbeitergewinnung brach liegt. Eine Brache, die beispielsweise durch eine fundierte und serviceorientierte Personalberatung mit großem Ernteerfolg bestellt werden kann.

Aufgrund der positiven Resonanz, der interessanten Ergebnisse sowie der gestiegenen Beteiligung wird die RWT Personalberatung die Umfrage Ende diesen Jahres erneut durchführen. Die RWT Personalberatung GmbH ist Teil der RWT-Gruppe mit 290 Mitarbeitern in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Anwaltskanzlei, Personal- und IT-Beratung.

Zur ausführlichen Darstellung der Umfrageergebnisse

* Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155318/umfrage/arbeitslosenquote-in-baden-wuerttemberg/